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„Willkommen im Sahlkamp“ verteilt selbst genähte Mundschutze – Wer kann Gummibänder und Nähgarn spenden?


Mundschutzmasken sind Mangelware, aber alle sollten eine tragen können. Deswegen verschenken Frauen aus der Frauen- und Kindergruppe „Willkommen im Sahlkamp“ selbst genähte Mundschutze in der Nachbarschaft an Menschen, die sie benötigen.

Schon seit Jahren treffen sich Nachbarinnen und ihre Kinder in der Gruppe ‘Willkommen im Sahlkamp’ regelmäßig im Stadtteiltreff Sahlkamp. Jetzt fällt es allen schwer, sich aufgrund der Corona-Krise nicht sehen zu können und keinen Austausch mehr untereinander zu haben.

Aber dann hatte Khadaja Mamoud aus der Gruppe die Idee, Mundschutze zu nähen. Sie hat in ihrer Heimat in Syrien als Schneiderin gearbeitet. Schnell wurde alles an Stoffen, Garn und Bändern von den Frauen aus der Gruppe zusammengetragen, was für die Erstellung von Mundschutzen zu Hause zu finden war und alle haben ein wenig dazugekauft. Innerhalb von zwei Wochen hat Khadaja Mamoud bereits 600 Mundschutze an ihrer Overlock-Nähmaschine genäht. Und Hanan Fakih, die die Gruppe „Willkommen im Sahlkamp“ seit fünf Jahren leitet, hat zusammen mit Khadaja Mamoud und weiteren Frauen aus der Gruppe schon fast alle Mundschutze am Marktplatz vor der Apotheke und in der Nachbarschaft  verteilt.

Mittlerweile sind aber auch bereits die notwendigen Materialien für die Masken Mangelware. Alle Vorräte sind aufgebraucht und beispielsweise Gummibänder sind kaum noch zu erstehen. Deswegen würde sich die Gruppe sehr über Spenden freuen. Insbesondere werden textiles Gummiband und Overlock-Nähgarn benötigt. Wer Materialien spenden möchte, kann sich telefonisch bei der Gemeinwesenarbeit Sahlkamp unter 0511-168 48052 melden oder per E-Mail an susanne.konietzny@hannover-stadt.de wenden.

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